Moritz Duttenhofer, mit bürgerlichem Namen Bernd Neuner-Duttenhofer, ist einer der bekanntesten Fernsehköche Deutschlands. Über Jahrzehnte prägte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Martina Meuth die WDR-Sendung „Kochen mit Martina und Moritz“. Die Sendung lief 34 Jahre lang und erreichte über 400 Folgen.
Das Ehepaar wurde besonders für seine authentische Art geschätzt: Sie kochten nicht in sterilen Studios, sondern von ihrem eigenen Anwesen – dem sogenannten Apfelgut in Sulz-Hopfenau im Schwarzwald. Ihre Küche war regional, saisonal und bodenständig. Genau diese Nähe machte sie für viele Zuschauer zu vertrauten Gesichtern.
Doch in den letzten Jahren tauchte immer häufiger die Suchanfrage „Moritz Duttenhofer Krankheit“ auf. Viele wollten wissen: Ist er ernsthaft erkrankt? Hat die Gesundheit Einfluss auf seine Karriere? Und wie geht es ihm heute?
Welche Krankheit hat Moritz Duttenhofer?
Nach öffentlich zugänglichen Berichten wurde bei Moritz Duttenhofer Polyneuropathie diagnostiziert.
Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems. Dabei werden mehrere Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark geschädigt. Diese Nerven sind wichtig für Bewegung, Gefühl und Koordination.

Die Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben, darunter Stoffwechselstörungen, Durchblutungsprobleme, Entzündungen oder altersbedingte Veränderungen. In vielen Fällen entwickelt sie sich langsam und schleichend.
Was ist Polyneuropathie?
Polyneuropathie betrifft die sogenannten peripheren Nerven. Diese leiten Signale vom Gehirn in Arme, Beine und andere Körperregionen – und umgekehrt.
Typische Symptome sind:
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Händen und Füßen
- Brennende Schmerzen
- Muskelschwäche
- Unsicherer Gang
- Gleichgewichtsprobleme
Die Symptome treten oft symmetrisch auf, also auf beiden Seiten des Körpers. Besonders häufig sind zunächst die Füße betroffen.
Die Erkrankung ist meist chronisch. Das bedeutet: Sie heilt nicht einfach wieder aus, sondern muss langfristig behandelt und kontrolliert werden.
Erste Anzeichen und Diagnose
Berichten zufolge bemerkte Moritz Duttenhofer zunächst zunehmende Schwierigkeiten im Alltag. Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren, wurden anstrengender. Gerade in einer Küche, in der man lange stehen, schneiden, tragen und koordinieren muss, können Nervenerkrankungen stark belasten.
Nach medizinischer Abklärung wurde die Diagnose Polyneuropathie gestellt. Eine solche Diagnose erfolgt meist durch neurologische Untersuchungen, Nervenleitmessungen und Bluttests.
Wichtig ist: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Erkrankung plötzlich oder dramatisch auftrat. Vielmehr entwickelte sie sich schrittweise.
Wie beeinflusst die Krankheit seine Arbeit als TV-Koch?
Das Arbeiten in einer Fernsehküche erfordert:
- Standfestigkeit
- Feinmotorik
- Koordination
- Ausdauer
Polyneuropathie kann genau diese Fähigkeiten beeinträchtigen. Dennoch zog sich Moritz Duttenhofer nicht abrupt zurück.
Stattdessen passte er seine Arbeitsweise an. Er entwickelte Strategien, um mit den Einschränkungen umzugehen. Dazu gehören:
- Pausen
- veränderte Arbeitsabläufe
- angepasste Bewegungen
- therapeutische Unterstützung
Diese Anpassungsfähigkeit zeigt seine Professionalität – und erklärt, warum viele Zuschauer seine Offenheit respektieren.
Hat die Krankheit zur Absetzung der Sendung geführt?
Die langjährige WDR-Sendung „Kochen mit Martina und Moritz“ endete 2021 nach 34 Jahren.
Wichtig ist: Öffentlich wurde kommuniziert, dass die Absetzung aus Kostengründen erfolgte. Bereits vor der Pandemie hatte der Sender signalisiert, dass die Produktion irgendwann enden würde.
Es gibt keine offizielle Bestätigung, dass die Erkrankung von Moritz Duttenhofer der Hauptgrund für das Ende war. Vielmehr war es eine wirtschaftliche Entscheidung des Senders.
Allerdings darf man nicht vergessen: Alter, Energielevel und Gesundheit spielen im Hintergrund natürlich immer eine Rolle.
Verkauf des Apfelguts – ein Zusammenhang?
2025 entschieden Martina Meuth und Moritz Duttenhofer, ihr langjähriges Anwesen, das Apfelgut in Sulz-Hopfenau, zu verkaufen.
Begründet wurde dieser Schritt vor allem mit dem Alter. Moritz ist inzwischen über 80 Jahre alt, Martina Mitte 70. Ein großes Anwesen mit Garten, Obstbäumen und Veranstaltungen zu bewirtschaften, erfordert viel Kraft.
Die Entscheidung fiel mit Wehmut. Das Apfelgut war jahrzehntelang nicht nur Wohnort, sondern auch Drehort, Arbeitsplatz und kreatives Zentrum.
Ob die Krankheit eine Rolle spielte? Offiziell wurde vor allem das Alter und der Wunsch nach Entlastung genannt. Es ist plausibel, dass gesundheitliche Aspekte indirekt mit hineinspielen, aber es gibt keine offizielle Erklärung, dass die Polyneuropathie der Hauptgrund war.
Wie wird Polyneuropathie behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad. Typische Maßnahmen sind:
- Schmerztherapie
- Physiotherapie
- Bewegungstraining
- Vitamintherapie (falls Mangel vorliegt)
- Ergotherapie
In manchen Fällen kommen auch ergänzende Therapien zum Einsatz. Wichtig ist eine ganzheitliche Strategie: körperlich, mental und sozial.
Berichten zufolge setzt Moritz Duttenhofer auf einen solchen kombinierten Ansatz – also medizinische Betreuung plus unterstützende Maßnahmen.
Seine Offenheit im Umgang mit der Krankheit
Ein bemerkenswerter Punkt ist der offene Umgang mit seiner Erkrankung. Viele prominente Persönlichkeiten sprechen ungern über gesundheitliche Probleme.
Moritz Duttenhofer hingegen soll sich bewusst entschieden haben, transparent zu sein. Diese Offenheit führte zu viel Zuspruch von Fans.
Gerade ältere Zuschauer fühlten sich verstanden. Polyneuropathie ist keine seltene Erkrankung im höheren Lebensalter. Wenn bekannte Persönlichkeiten darüber sprechen, trägt das zur Enttabuisierung bei.
Leben nach dem Fernsehende
Auch wenn keine neuen Folgen mehr produziert werden, ist Moritz Duttenhofer nicht vollständig aus der Öffentlichkeit verschwunden.
Wiederholungen der Sendung laufen weiterhin im Fernsehen. Zudem bleiben die zahlreichen Kochbücher des Ehepaars im Umlauf.
Nach dem Verkauf des Apfelguts planen Martina und Moritz einen Neuanfang in München – dort, wo ihre gemeinsame Geschichte einst begann.
Ein vollständiger Rückzug ins Privatleben ist offenbar nicht geplant. Vielmehr möchten sie weiterhin aktiv bleiben – nur mit weniger körperlicher Belastung.
Aktueller Gesundheitsstand 2026
Nach öffentlich bekannten Informationen lebt Moritz Duttenhofer weiterhin mit seiner Diagnose Polyneuropathie.
Die Erkrankung gilt als chronisch, aber behandelbar. Es gibt keine Berichte über akute lebensbedrohliche Entwicklungen.
Stattdessen wird sein Zustand als stabil beschrieben – mit Anpassungen im Alltag und einem bewussten Umgang mit den eigenen Grenzen.
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FAQ – Häufige Fragen zur Moritz Duttenhofer Krankheit
Er leidet an Polyneuropathie, einer Erkrankung der peripheren Nerven.
Polyneuropathie ist eine chronische Erkrankung, aber es gibt keine öffentlichen Hinweise auf eine akute lebensbedrohliche Situation.
Nein. Offiziell wurde die Sendung aus Kostengründen eingestellt.
Eine Nervenerkrankung, die Kribbeln, Taubheit, Schmerzen und Muskelschwäche verursachen kann.
Ja. Auch nach dem Ende der TV-Produktion bleibt er im kulinarischen Bereich präsent – allerdings mit angepasstem Lebensstil.
Fazit: Moritz Duttenhofer Krankheit im Faktencheck
Die häufige Google-Suchanfrage „Moritz Duttenhofer Krankheit“ zeigt das große Interesse an seiner Person.
Zusammengefasst gilt:
- Er leidet an Polyneuropathie.
- Die Erkrankung betrifft das periphere Nervensystem.
- Symptome können Kribbeln, Schwäche und Gleichgewichtsprobleme sein.
- Die Krankheit ist chronisch, aber behandelbar.
- Die Absetzung der Sendung erfolgte aus Kostengründen.
- Der Verkauf des Apfelguts wurde primär mit Alter und Entlastung begründet.
Moritz Duttenhofer bleibt trotz gesundheitlicher Herausforderungen eine prägende Figur der deutschen Fernsehkoch-Geschichte. Seine Offenheit im Umgang mit der Erkrankung und sein pragmatischer Lebensstil zeigen, dass auch mit Einschränkungen ein aktives und erfülltes Leben möglich ist.
